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Anne-Frank-Schule


Grundschule der Stadt Offenbach



Einschulung im August 2020

Sehr geehrte Eltern,

Ihr Kind wir ab August unsere Schule besuchen.
Sowohl die Einschulung als auch der Unterricht werden in diesem Jahr wegen der Corona- Pandemie anders verlaufen, als üblich.
Wir sind gerade am Planen, müssen jedoch derart viele Besonderheiten berücksichtigen, das wir Ihnen zurzeit noch keine genauen Informationen geben können.
Sie erhalten auf jeden Fall rechtzeitig per Post:

- die Einladung zur Einschulungsfeier
- ein Schreiben der Klassenlehrkraft Ihres Kindes
- seine Materialliste.

Ich bitte um Ihr Verständnis, aber in diesem Jahr ist Vieles komplizierter und aufwändiger!
Wir alle werden unser Bestes tun, um für einen guten Schulstart Ihres Kindes zu sorgen!

Mit freundlichen Grüßen
H. Opiolka
(Schulleiterin)



Wichtige Informationen des Fördervereins

Hier finden Sie den Elternbrief des Fördervereins für die Klassen 1a, 1b und 1c vom 15. Juni 2020. Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken!






Tägliche Beschulung aller Kinder ab dem 22. Juni



Liebe Eltern,

für die letzten beiden Schulwochen, also vom 22. Juni bis zum 3. Juli, hat Kultusminister Lortz angeordnet, dass der Unterricht nochmals erweitert wird, und zwar auf die tägliche Beschulung aller Kinder.

Daher erhalten Sie demnächst wieder einmal neue Stundenpläne.

Viele Ihnen bereits bekannte Bedingungen für den Schulbetrieb gelten weiterhin.

Wichtige Änderungen, angeordnet vom Kultusminister, finden Sie im Folgenden:

- Die Notbetreuung entfällt.

- Kinder, die bereits vor der Schulschließung in der Frühbetreuung angemeldet waren, können diese besuchen. Allerdings weise ich Sie ausdrücklich darauf hin, dass aus personellen Gründen dort die Kinder aller Klassen gemeinsam betreut werden müssen.

- Unterricht erfolgt für alle Kinder einer Klasse ausschließlich im Klassenverband und bei möglichst wenigen verschiedenen Lehrkräften.

- Im Klassenraum ist die Abstandsregel aufgehoben.

- In allen anderen Bereichen des Schulgeländes gilt sie weiterhin.

- Maskenpflicht besteht überall außerhalb des Klassenraumes, aber nicht in der Schulhofpause.

- Um die Anzahl der Kontakte so gering wir möglich zu halten, haben Erwachsene weiterhin keinen Zutritt zum Schulgelände. Bitte verabschieden Sie Ihr Kind vor dem Schultor und holen Sie es dort auch wieder ab.

- Aus diesem Grund muss leider auch die Verabschiedung der Viertklässler diesmal ohne Eltern stattfinden.

- Wenn Sie ein Gespräch mit einer Lehrkraft wünschen oder etwas in der Verwaltung erledigen möchten, nehmen Sie bitte vorher telefonisch oder per Mail Kontakt auf, um einen Termin zu vereinbaren.

- Die Entscheidung, ob Ihr Kind den erweiterten Unterricht besucht, liegt ausschließlich bei Ihnen als Eltern. Wenn Sie aus Sorge vor einem erhöhten Infektionsrisiko Ihr Kind nicht in den Klassenunterricht schicken möchten, teilen Sie dies der Schulleitung bitte rechtzeitig schriftlich mit. Ihr Kind erhält dann das gesamte Lernmaterial für das Arbeiten zuhause.

Wir alle hoffen, dass diejenigen Virologen, die eine sehr geringe Infektionsgefahr durch Kinder vermuten, recht behalten und wir gemeinsam mit Ihren Kindern diese beiden letzten Wochen eines sehr unruhig endenden Schuljahres gesund überstehen.

Hanne Opiolka
Schulleiterin



Offener Brief an Herrn Kultusminister Lorz

Rückkehr zum Regelunterricht

Sehr geehrter Herr Minister,

irritiert und mit Sorge haben wir Schulleitungen Offenbacher Grund- und Förderschulen Ihre Information vom 10.06.2020 zur Kenntnis genommen, dass die Schulen ab dem 22. Juni 2020 zum Regelunterricht zurückkehren sollen.

In den vergangenen Wochen haben wir enorm viel Zeit, Energie und pädagogische Kreativität investiert, um die Schulen nach den Vorgaben des Hygieneplans umzugestalten, immer wieder neue Pläne für Präsenzunterricht, Notbetreuung, Reinigung usw. zu verfassen.

Es kostete ebenfalls sehr viel Zeit und Geduld, etlichen Eltern die bis zum Schuljahresende erarbeiteten und kommunizierten Unterrichtspläne nachträglich persönlich zu erklären und auf diese Weise alle Kinder möglichst rechtzeitig in den Unterricht zu bekommen.

Unsere Schülerinnen und Schüler kamen zum erheblichen Teil verändert in die Schule zurück, teils überaktiv, teils lethargisch, verunsichert oder verängstigt.

Gerade spielt es sich ein, dass Hygiene- und Abstandsregeln internalisiert werden, die Lernmotivation steigt und so Stoffvermittlung möglich wird. Für uns ist es pädagogisch nicht vertretbar, den Kindern nun vermitteln zu müssen, Abstandsregeln z.B. gälten ab dem 22. Juni nur noch außerhalb des Klassenraumes.

In Ihrem Schreiben vom 10.06.2020 beziehen Sie sich u.a. auf „erste belastbare Erkenntnisse einer umfangreichen Studie aller vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg“, dass von Kindern ein eher geringes Infektionsrisiko ausgehe. Am selben Tag informiert SWR AKTUELL, der Sprecher des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg habe mitgeteilt, zu dieser Studie gebe es „nach wie vor keine endgültigen Ergebnisse“. Das verunsichert die Kolleginnen zu Recht.

Die Risikogruppe ist in jeder Schule unterschiedlich groß. Sie umfasst bis zu einem Drittel des Kollegiums. Grund ist hier in nur wenigen Fällen das Alter, sondern häufig eine Vorerkrankung oder Schwangerschaft, durch die der Einsatz im Präsenzunterricht ausgeschlossen ist. Ergo werden zurzeit etliche Lerngruppen von ihnen nicht vertrauten Lehrkräften unterrichtet, und es entstehen gerade peu à peu die notwendigen lernförderlichen Beziehungen.

Die aktuellen Vorgaben z.B. bezüglich der Beschränkung der Lehrpersonen pro Klasse können mangels Personal an vielen Schulen nicht eingehalten werden. Schulfremde Vertretungskräfte in einer solch sensiblen und fragilen Situation einzusetzen, ist pädagogisch nicht vertretbar. Abgesehen davon stehen diese Vertretungskräfte seit geraumer Zeit kaum noch bzw. nicht im benötigten Umfang zur Verfügung. Die Annahme, Lehramtsstudenten würden sich per definitionem für diese anspruchsvolle Aufgabe eignen, ist leider nicht realistisch.

Auch bei Ausschöpfung aller vorhandenen personellen Ressourcen wird es an etlichen Schulen nicht gelingen, den geforderten Regelunterricht abzudecken, nicht einmal unter Vernachlässigung pädagogischer Kriterien, also bei streng formalistischem Vorgehen. Die Folge wären neue reduzierte Sonderpläne für alle Klassen, nochmalige Verwirrung der Kinder und Eltern und zusätzlich weitere Unruhe im Schulalltag.

Mit Verwunderung mussten wir feststellen, dass der Aspekt die Infektionsgefahr betreffend, der Kinder und Lehrkräfte ausgesetzt werden, keine Erwähnung findet. Präventive Maßnahmen für diese Personengruppe sind scheinbar nicht vorgesehen.

Wir bedauern außerordentlich, sehr geehrter Herr Minister, dass den Kindern und den Lehrkräften für die restlichen Schulwochen die relative Ruhe und Sicherheit, die sich gerade in den Schulen einstellt, durch Ihre neuen Anordnungen verwehrt wird!
Alle hätten sie nach diesen Wochen permanenten Wechsels dringend nötig!

H. Opiolka , Anne-Frank-Schule

Sowie 13 weitere Offenbacher Grundschulleitungen







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